Mit diesem tatsächlich durchaus originellen Text sowie der unkalkuliert anmutenden Arrangement- und Melodiegestaltung erinnert mich Mary Roos punkto Ambition und Klanggestalt hier stark an die zeitgleich aktiven grossen französischen Chansoninterpretinnen Marie Laforêt und Michèle Torr. Berichtet wird von einem Mann mit fragmentiert strukturierter Lebensform. Aufgrund der stark beschränkten, ja minimalistischen Songlänge von nicht einmal ganz zwei Minuten ist meine aufgerundete 5 in erster Linie als blosse Sympathiebekundung für solch unkonventionelle Schlagerproduktionen zu verstehen.
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