Ein sehr solides, leicht verdauliches Album, aber ich bleibe dabei: An ihr Debutalbum kamen sie für mich nie mehr auch nur annähernd heran....tu mich halt (bis auf wenige Ausnahmen) generell schwer mit dem Heavy Metal der 80er Jahre, in dem Genre kommt für mich das meiste aus jener Zeit einfach viel zu "cheesy" und überproduziert daher. Und dieses Album bietet in dieser Beziehung leider keine Ausnahme, ganz im Gegenteil....
ich stimme dir zu, DerMeister. Leider wird dieses Meisterwerk nur allzu gern übersehen. Dabei kann ich es anpacken wo ich will, ich bin unfähig auch nur einen schwachpunkt auszumachen...
angefangen beim opener mit viel gefühl, gefolgt vom mörderriff der "Wasted Years", das in einen Maiden-typischen Strophenverlauf übergeht, danach mal der gute Laune machende Refrain, bis wieder mit diesem Mörderriff abgeschlossen wird. Genialer Track auf einem genialen Album! Dann "Sea of Madness", ein Song der ganz schön Druck macht und einen mystischen Refrain birgt, wobei hier extrem coole bassläufe im vordergrund stehen. Weiter gehts mit "Heaven can wait", das ähnlich dem 2. Track einen fröhlichen Mitsingrefrain hat und nie langweilig wird. Danach kommt der wohl unmelodiöseste Track. "The loneliness of the long distance runner" befasst sich mit einem Ausdauerläufer und dessen einsamkeit... Kein schlechter Track, man sollte ihn sich aber öfter zu Gemüt führen, wenn man mit dem unmelodischen Gesang nicht gleich klarkommt. Track 6:"Stranger in a strange Land", die 2. Singleauskopplung, gefällt wohl jedem sofort beim ersten mal durchhören, auch den leuten, die nix mit metal am hut haben. Ein relativ eingängiges Riff geht gleich über in den gesang, dann folgen 3 strophen mit 2 refrains, wobei das coole hauptriff nie verloren geht. Danach mal ein nettes zwischenspiel, das das ganze perfekt abrundet. Auch Stimmlich gibt dieser Track viel her und so ist er sofort zu meinem lieblingsong auf "Somewhere in Time" geworden... Gott, ich könnte dazu noch viel schreiben, z.b. welch gute laune der song noch macht.. aber das lass ich doch lieber :) Weiter gehts mit "Deja Vu", einem langsam beginnenden song, der nach 30 sekunden seine wahre gestalt zeigt: Hier gehr es zur Sache, Geschwindigkeit und interessanter gesang, mündend in einem mitsingrefrain, wie man es von Maiden kennt. Der letzte Track ist wieder außergewöhnlich. "Alexander the Great" beginnt mit Sprechintro und dann setzt ein eineinhalb minütiger instrumeltalteil ein, der meiner meinung nach kürzer sein hätte sollen, weil er etwas langweilt. Aber dann gehts los mit Gesang, aber wie genial! Die betonung im gesang alleine ist mir den albumpreis wert. so habe ich noch niemanden singen gehört, so voller emotionen und die vokale in die länge ziehend. Genial! Aber nicht dass mir jetzt einer meint Maiden seien weich geworden.
BTW, falls ihr es noch nicht gemerkt habt: das album ist ein geiles teil Dernière édition: 30.07.2008 19:18
DAS IST EIN MEISTERWERK Kein Schwachpunkt, Nur geile Nummern! Vorher gabs auf jeden Maiden Album Schwachpunkte: Z.B Gangland, Back in the Village, Quests for Fire usw. Hier nicht!
Für mich das beste Metal Album aller Zeiten PERFEKT Dernière édition: 28.02.2010 04:09
Die Hardcore Fans sahen den Untergang, für nicht Fans des Genres war es was Neues: denn damit konnten sie auch in den Charts punkten.. Leider sind es auch nur die Singlehits (Wasted years, Heaven can wait) und der fulminante Schlusspunkt die mich hier überzeugen. Dernière édition: 15.04.2013 23:30
4+, sie waren schon auf dem absteigendem Ast, aber für so klasse Songs wie z.B. Alexander The Great hat es immer noch gereicht. #3 in GB, #5 in NZL, #11 in den USA, #16 in JPN. Dernière édition: 25.06.2007 18:01