coole Scheibe der Franzosen, die vielleicht nichts für jeden Tag ist, aber in der richtigen Stimmung einfach geil klingt und ordentlich abgeht. Sie bieten hier experimentellen, ziemlich abgefahrenen Electro-House-Sound mit vielen Verzerrungen und kräftigen Beats. Einige Tracks tönen sogar recht funky. Mein Durchschnitt von 4.5 wird definitiv aufgerundet, da es sich hier um ein innovatives Album handelt, dass sich klar abhebt vom Mainstream. 5*
Nach den ersten beiden Daft Punk-Alben erschien 2005 das ziemlich enttäuschende Robot Rock-Album, welches überhaupt nicht mehr wegweisend wirkte, wie man es sich sonst von Daft Punk gewohnt war. Wo Daft Punk mit ihrem Hammeralbum Discovery aufhörten, setzte dieses Debutalbum des ebenfalls französischen Duos (bestehend aus Gaspard Augé und Xavier de Rosnay) einen neuen Masstab in Sachen Dance. Im Allgemeinen eine Spur härter als Daft Punk, sind viele Songs reich an lauten verzerrten Klängen, ein paar Funk-Elementen und hier und da hört man Streichereinlagen im Hintergrund, die an Discosongs à la Chic erinnern (Vgl. "D.A.N.C.E."). Klar, in gewisser Weise könnte man sagen, dass es sich bei der Musik von Justice um eine Mischung aus Rock, Funk und House handle, was einerseits stimmt, aber dennoch kann man ihren Sound getrost als eigenständig und wegweisend im Dancebereich bezeichnen. Weder im Studio noch live wurden richtige Instrumente eingesetzt. Was oft billig klingt, ist auf diesem Album eine wunderbare gelungene Collage an dem, was mit Musiksoftware wie Ableton Live möglich ist (und dabei halte ich normalerweise recht wenig von solchen Programmen). Justice sind ihrer Zeit voraus. Vermutlich brauchen die Nachahmer noch eine Weile, bis sie diesen Sound kopieren, doch ich bin der Überzeugung, dass die Popmusik in den nächsten paar Jahren auch etwas vom Sound von Justice und deren Produktionstechniken geprägt sein werden. Mit ihrem Song "D.A.N.C.E." konnte das Duo, das übrigens von seinem eher zufälligen Ruhm sehr überrascht war, sogar in den USA punkten und dort auftreten. Der Erfolg kam nicht von ungefähr. Auch andere Tracks auf diesem Album brauchen sich überhaupt nicht zu verstecken. "Genesis", "DVNO", "Stress" (enthält übrigens ein nicht erwähntes Sample von Devo), oder "Phantom" klingen wie von einem anderen Planeten. "Meisterwerk" ist für dieses Album die treffende Bezeichnung.
nach sehr intensivem durchhören gebe ich dem album eine volle 6. riesiges album. in meinen augen wurde hier musikgeschichte geschrieben. einfach grandios.
Wenn man so sieht, wer alles dieses Album bewertet hat, könnte man meinen, wir seien in der H.ch-Hall of Fame. Ein starkes Album, für Fans des Genres sicherlich ein Meisterwerk, für mich als eigentlichen Dance-Musik-Hasser (vielleicht) ein guter Annäherungsversuch. Aufgerundete 5.
Ich hätte nicht gedacht dass sich das "Trio" hier trifft.
Nach der Single wollte ich den Band-Namen eigentlich schon aus meinem Kopf streichen doch dann wurde sie mir immer wieder empfohlen und ich hörte mir ihr Debut an. Gefällt mir doch sehr.
Ich habe übrigens eine gute Anlage Dernière édition: 17.10.2008 15:39
Es ist doch wirklich unfassbar. Kaum schiebt sich ein auch nur ansatzweise eigenständiger musikalischer Beitrag unter die unerträgliche, austauschbare Sülze, die dieses Jahr bei den EMAs fast ausnahmslos gefeiert wurde, melden sich wieder die Kleingeister, denen das gegen den Strich geht. Für mich persönlich fehlt Justice doch noch ein gutes Stück zur Perfektion, aber für manche Menschen ist diese Musik doch echt zu schade. Dernière édition: 14.04.2011 14:11
knappe 4 für dieses sehr spezielle album... zum teil können manche songs echt nerven, aber genesis und dance sind richtig gut... leider fehlt we are your friends...
Klasse Album, hätte nicht geglaubt das das Ding bei mir funktioniert, aber es hat mich gepackt! Ich hoffe aber das ist nicht mein endgültiger Electronica-Einstieg, sondern bloß eine Elektro-Platte, die auch Rocker gutfinden. ;)
Erinnert an Daft Punk klar, aber der Jutice-Sound ist doch deutlich "rockiger".
Bisherige Highlights: "Phantom", "Tthhee" ppaarrttyy", "Stress", "D.A.N.C.E" und "Waters of Nazareth"
Habe aufgrund vom Song D.A.N.C.E. ebenfalls mal in das Album reingehört. Erwähnter Song und Genesis sind aber die einzigen hörenswerten Tracks. Der Rest ist überschwemmt mit VIEL ZU VIEL Verzerrungen, technischen Klangtricks - einfach zu viel des Guten.
meine durchschnittsnote ist 3,4* alles in allem zu wirr und hektisch, chaotisch - elektromist der scheinbar entrümpelt werden musste.. wer das zeug kauft, sollte über eine sehr gute anlage, mit top-boxen, verfügen..
DIE Dancefloor-Offenbarung des Jahres 2007!!! Daft Punk 2.0. Oder da sie der restlichen Dancewelt damals einen Schritt voraus waren eher 2.1 Dernière édition: 13.04.2010 01:02