Ganz schwach. Was soll bei diesem Album meisterlich sein, ist mir völlig schleierhaft. Nur mit den Liedern Eleanor Rigby, Yellow Submarine und Good Day Sunshine kann ich noch einigermaßen leben.
... schon ein sehr gutes Album, auch wenn ich die Einzelsongs meist nur mit 4* bewertet habe ... sollte aber in keiner Sammlung fehlen ... ist äußerst abwechslungsreich und läutet den Stilwechsel bei den Beatles ein ...
Neben dem 'White Album' ist 'Revolver' wohl ihr vielseitigstes Album. Im einzelnen: Eleanor Rigby' (mit klassischem Streicherarrangement), 'Here, There And Everywhere' und 'For No One' sind drei exquisite Balladen. Tomorrow Never Knows' und 'She Said, She Said' sind Frühwerke des Psychedelic-Rocks. I'm Only Sleeping' und 'Doctor Robert' sind auch etwas psychedelisch gefärbt, orientieren sich melodisch und musikalisch eher an dem leicht folkigen Popsound des Vorgängeralbum's 'Rubber Soul'. Das allseits bekannte von Ringo gesungene kinderliedhafte 'Yellow Submarine' passt gut zu seinem begrenzten Stimmumfang. Desweiteren gibt es mit 'Good Day Sunshine' und 'And Your Bird Can Sing' zwei ins Ohr gehende Gute-Laune-Songs. 'Got To Get You Into My Life' zeichnet sich durch einen sehr soulorientierten, mit Bläsern unterstützten, Sound aus. Last but not least, die drei Songs, die George Harrison zum Album beisteuerte. 'Taxman', das textlich bissige Kritik am englischen Steuersystem übt. Harrison's Faible für indische Musik und Kultur offenbart sich im Song 'Love Me To', wo die Sitar im Mittelpunkt steht. Schließlich noch 'I Want To Tell You', dessen Qualitäten sich sicher erst nach mehrmaligem Hören zeigen. Fazit: Nicht so zugänglich und harmonisch wie 'Rubber Soul' oder 'Abbey Road', dafür sehr abwechslungsreich und für die damalige Zeit recht experimentell. Natürlich ein weiterer Meilenstein der größten Band aller Zeiten.
Auch ich "senke" den Durchschnitt, obwohl meine Bewertungen wohl nur haarscharf an der 5 vorbei schrammen, aber eben... es hat einige Füller auf dem Album. 4++ Anspieltipps: Got To Get You Into My Life (!!!), Yellow Submarine, Eleanor Rigby.
Tut mir leid, wenn ich jetzt den Durchschnitt senke. Aber ab da sind mir nur noch wenige Beatles-Songs mehr als vier Sterne wert. Ich habe mir das Album vom Anfang bis Ende durchgehört und finde es wirklich nicht weltbewegend. Mit viel Goodwill eine 3. Ich persönlich finde, sie hätten sich diesen Stilwechsel deutlich sparen können. Danach kamen nur noch ganz wenige Song mit packenden Melodien und guten Harmonien, die man auf den Vorgängeralben reichlich findet. Für mich der Anfang vom Ende. Sorry.
Meine Favouriten: Here There And Everywhere, Taxman und mit Abstrichen Eleanor Rigby
Peaked #1 in Canada, 1966. Dernière édition: 25.08.2012 13:51
Ockham: Dass du ein Album, auf dem eines der für die Musikgeschichte wichtigsten Lieder überhaupt drauf ist(Tomorrow Never Knows), als bedeutungslos bezeichnest, zeigt dass du ein lächerlicher, dummer Mensch bist. Du hast das Album eh nie gehört und fühlst dich warscheinlich extrem cool, weil du den Durchschnitt verschlechterst.
Und hier ein weiterer phänomenaler Bauchklatscher der Knallfrösche. An sich völlig bedeutungslose Dudelei. Wirrkopftum par exellence. Nein danke, wenn ich wirklich kotzen will, dann ess ich doch lieber "Lozärner Chügälipaschtetä"...
Einer der Höhepunkte ihres Schaffens. In vielen Rankings steht die LP unter den Top Five. Im August 1966 erschienen war sie wieder richtungsweisend für die Musikszene. Ab Mitte August stand sie für 7 Wochen auf der # 1 in UK. Wieder sind etliche Meisterwerke vertreten, die schönsten stammen meiner Meinung nach von McCartney (Eleanor Rigby, Here,there and everywhere, Good Day Sunshine, For no one, Got to get you into my life). Auch ist mit John Lennons Abschlusstrack "Tomorrow never knows" eine der ersten Psychedelic-Rock Werke vorhanden, ein Experimentalstück aus seiner LSD-Phase und ich wage es zu sagen: die schlechteste Nummer auf dieser LP.
Beginnt schwach, nervig...teilweise fast zum Abschalten....doch dann werden die Songs immer aufregender und erreichen den Höhepunkt beim kongenial stylishen Schlusstrack "Tomorrow Never Knows".
Die Platte gilt als innovativstes Beatles Werk..Ich wiederum sage, es ist die überschätzte überhaupt. Kein einziger Song, kommt nur ansatzweise an Eleanor Rigby ran. Schade, dass die meisten beim Namen "Beatles" nicht einfach subjektiv bleiben können.. McCartney meinte damals ja "Damit haben wir es den Stones gezeigt". Legendär auch das Plattencover, gezeichnet von Klaus Voorman. US #1 #3 in der ewigen Bestenliste vom Rolling Stone. Dernière édition: 12.09.2011 18:16
Auf dieser Scheibe gibts für mich eigentlich nur der Song "For no one" den ich nicht gut finde. Der Rest ist wohl Musikgeschichte, allein Tomrrow never knows mit den Loops. (Damals noch nicht Digital, sondern Bandfragmente die zusammengeklebt wurden zu einem Endlosband/Schleife) Der Opener Taxman mit der neuen aggressiv klingenden Gibson SG von George, das Meisterstück Eleanor Ribgy oder Dr. Robert....
Neben "Abbey road" meine Lieblingsplatte der Liverpooler... Songs wie das zarte "Here, there and everywhere", "I'm only sleeping", "And your bird can sing", das melancholische "For no one", der Gänsehautsong "Eleanor Rigby" und das psychodelisch-brilliante "Tomorrow never knows" - eine Meisterleistung des damals möglich in Sachen Produktion - rechtfertigen allein schon die 6*!