Ihr drittes Album bildete den großen Durchbruch. Top-10 in Skandinavien, Griechenland und in den USA (#7 dort) war die Belohnung. Bis auf 1,2 Songs durchgehend angenehm und hörenswert.
Diesmal etwas weniger depressiv, sondern mehr entspannt, und insofern für mich insgesamt ihr schwächstes Album, dennoch natürlich noch auf ganz hohem Niveau. 6-
Für meinen Geschmack ebenfalls ein ganz formidables Album. Die Bedeutung der einzelnen, unterschiedlichen Orte Amerikas, an denen die Songs geschrieben und aufgenommen wurden, wird hier spürbar. Die große musikalische Geschichte von Muscle Shoals, Alabama, die erhabene Schönheit des Appalachen-Gebirgszugs Blue Ridge Mountains in Asheville, die glanzvollen Hollywood Hills und die Weiten der Mojave-Wüste haben den Klang der Songs geprägt und "Infinite Arms" so zum bisher komplexesten und dynamischsten Album der Band gemacht. Die Erdigkeit des Vorgängers setzt sich fort, alle Bandmitglieder haben waren am Songwriting beteiligt und vielleicht ist ist der Sound tighter. Die Gitarren haben teils einen wundervollen Built To Spill meets Neil Young-Twang (überhaupt sind meine über alles verehrten Built To Spill diesmal gar nicht so weit entfernt, wie es scheint..), bei anderen Songs schwebt man zu dem von Bridwell's ergreifenden Vocals und Lines zu Piano und Orchester in die Weite der Prärie. Zwischen kernigem Indierock und Dreampop, der einen mit unsichtbarer Kraft mitreisst.
Eine große Band, immer wieder, immer mehr, auch auf dem dritten Album - ihrem für mich vielleicht sogar bestem bisher. Laatst gewijzigd: 25.08.2011 06:00
Man mus schon in der richtigen Stimmung für Band of Horses sein. Ich höre sie am liebsten zum Nickerchen :D Wobei es wirklich auch einige Songs gibt, die es in diverse Playlisten von mir schaffen... Die Band ist einfach schön zum Dösen und Träumen und da bildet auch dieses Album von denen ein perfektes Gesamtwerk, auch wenn einzelne Songs nicht weiter auffallen.