| ***** High! Großartiges Album. |
| ***** Als Gesamtwerk betrachtet, ist das ein hervorragendes Album. Obwohl ich normalerweise all meine Musik im iTunes durcheinander höre, höre ich dieses Album immer am Stück, weil man es nicht auseinanderreißen sollte. |
| |
| ***** Zähle ich mit zu seinen besten Alben |
| |
| ****** Von voyager und pillermaik hervorragend beschrieben, hat dieses Album mich soeben auch total gepackt - insbesondere die zweite Instrumental-Seite. Und Bowie hatte in Deutschland noch etliche andere Top-10-Erfolge außer "Sound and Vision" - allerdings erst in den 80er Jahren. Ansonsten ein faszinierendes, sehr abwechslungsreiches Album. remember hat nicht ganz Unrecht, dass dieses Werk am besten in einem Stück genossen werden sollte (insbesondere die B-Seite). Die Zusammenarbeit mit Brian Eno halte ich für eine seiner weisesten Entscheidungen, denn auch "Heroes" ist hervorragend. Laatst gewijzigd: 02.10.2009 21:36 |
| |
| **** Das spiegelt die Atmosphäre um und in Berlin von 1977 1 zu 1. Außerdem ist es sowas wie ein Seelenstrip von Bowie, der versuchte sein katastrophales Privatleben mit dieser Platte zu glätten. Schmerz, Angst, Einsamkeit, aber auch Orientierungslosigkeit, das bekommt man hier hörbar zu spüren. Daher ist die Platte alles anderes als einfach. Der Part mit Teil 1 gesungen und Teil 2 instrumental, spiegelt wieder die geteilte Stadt Berlin. Bis auf das grandiose Sound & vision, kann man keinen einzigen Song Solo auflegen, aber im Ganzen durch, merkt man, wie es Bowie damals ging. Die schaurigen Gedanken wurden musikalisch top umgesetzt, dafür gab es mit Brian Eno einen wichtigen Mann. Fazit: eine künstlerische wie auch persönliche Wiedergeburt von David Bowie, bis heute aber maßlos überbewertet... Laatst gewijzigd: 17.10.2011 21:47 |
| ****** Dem treffenden Review von voyager gibt es nicht viel anzufügen... Für mich auch eine der interessantesten Bowie-Scheiben, mit sehr viel Charme, sehr viel Charakter und einigen weltklasse Songs. Die Instrumentalsongs stehen für sich und zocken in einer eigenen Liga - ansonsten mag ich vorallem den Gitarrentrack "Be my wife" enorm, das schöne, tragende "Sound and vision" und das geheimnisvolle "Always Crashing In The Same Car"! Sicher ein Album, das man sich ein paarmal geben soll damit es sich in seiner vollen Pracht entfalten kann. |
| ****** Die Rockmusik des Jahres 1977 stand ganz im Zeichen von Punk, dessen unmittelbaren Nachfolger New Wave und dem aufkommenden Discosound. Musiker und Gruppen, die konventionellen Rock spielten, hatten es zumindestens in England und Europa schwer, mit ihrer Musik ein großes Publikum zu erreichen. Lediglich Gruppen wie Status Quo, Thin Lizzy und Queen konnten nach wie vor mit ihrer Musik große Erfolge erzielen. Unbeeindruckt von Trends zog David Bowie sein Ding durch – und er war erfolgreich wie eh und je. Mit seinem im Frühjahr 1977 veröffentlichten Album „Low“ legte er sein bisher schrägstes Werk vor. Um es vorweg zu nehmen, „Low“ klingt über weite Strecken wie eine Vorlage für die Musik diverser New Wave Bands, zumindestens was die erste Seite betrifft. Wenn man sich einmal Stücke wie „Speed Of Life“, „Breaking Glass“, „What In The World“, „Always Crashing In The Same Car“, „Be My Wife“, „A New Career In A New Town“ genauer anhört, dann weiß man, woher viele New Wave Bands ihre Vorlagen bezogen haben. Einzig das federnde, über weite Strecken instrumentale „Sound And Vision“ klingt ziemlich eingängig. Mitte 1977 war dieses unglaubliche mitreißende Stück ein internationaler Tophit (u.a. sein erster und einziger Top 10 Hit in Deutschland). Völlig anders klingt Seite 2. Hier widmet sich Bowie in vier langen Stücken in breiten Instrumentalsätzen elektronischen Klängen zu. Hier ist deutlich der Einfluß von Brian Eno erkennbar. Die vier Stücke „Warszawa“, „Art Decade“, „Weeping Wall“ und Subterraneans“ haben mit herkömmlicher Rockmusik nicht viel gemeinsam, sind sie vielmehr zeitgenössische Musik. Aber auch hier zeigt sich David Bowie als seiner Zeit weit voraus und schuf eine musikalische Vorlage für The Tubeway Army bzw. Gary Numan, OMD oder Ultravox (obwohl diese fantastische Gruppe zur gleichen Zeit mit ihrem Debütalbum an den Start ging). Streckenweise wirkt die fantastische Musik dieser vier Stücke wie eine intellektuelle Ausgabe der Musik von Mike Oldfield (und die war in den 70er Jahren auch klasse!). Selbst ein so außergewöhnlicher Musiker wie Peter Gabriel hat nichts vergleichbares geschaffen, wie Bowie mit den 4 Stücken auf Seite 2 von „Low“. Kurzum, „Low“ ist ein fantastisches Album mit ganz großen Momenten auf Seite 2, von denen es in den 70er Jahren nicht viel Vergleichbares gab. Wer die Quellen des New Wave der späten 70er Jahres und die des Elektropops der frühen 80er Jahre einmal kosten möchte, der kommt an diesem grandiosen Werk nicht vorbei. |
| |