** Natürlich geht man an ein Album mit gewissen Erwartungen heran, wenn man weiß dass kein geringerer als Dave Gahan am Mikro steht. THE LIGHT THE DEAD SEE beginnt mit Spaghetti-Western-Intro, bevor Gahans charakteristisches Organ erklingt. Macht Track 2 "In The Morning" mit apokalyptischen Streichern noch Appetit auf mehr und kann der nächste Titel noch mit sehr schönem Gospelchor a la "Condemnation" auffallen, stellt sich jedoch bald eine gewisse Langeweile ein. Das Konzept reicht leider nicht für die Spielzeit eines Albums: Jeder Track klingt doch sehr gleich, irgendwann nerven die immer gleichen Chöre, die gleiche Instrumentierung, das immer ähnlich melancholische Feeling der einzelnen Songs. Einzig "Gone Too Far" sticht etwas hervor, weil Gahan hier endlich mal stimmlich aus sich herauskommt. Am Ende ist man dann froh, einen Durchlauf geschafft zu haben. Leider war das nur unteres Mittelmaß. |