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Belgique (Wallonie)

Ultravox - Brilliant

Cover Ultravox - Brilliant
LP
EMI 6242551

Album

Année:2012
Label:EMI
Distributeur:EMI
Download / Stream:
Hit-parade personnel:Ajouter au hit-parade personnel

Charts

Entrée:09/06/2012 (Position 185)
Dernière semaine:09/06/2012 (Position 185)
Top:185 (1 semaine)
Chartrun:
Semaines:1
Place dans le classement général:10107 (16 points)
Dans d'autres pays:
ch  Top: 67 / sem.: 1
de  Top: 27 / sem.: 2
at  Top: 59 / sem.: 1
be  Top: 182 / sem.: 1 (V)
  Top: 185 / sem.: 1 (W)
se  Top: 36 / sem.: 1
it  Top: 84 / sem.: 1

Tracks

25/05/2012
CD Eden / Chrysalis 6239752 (EMI) / EAN 5099962397520
Montrer détailsÉcouter tout
1.Live
  4:11
2.Flow
  4:24
3.Brilliant
  4:22
4.Change
  4:30
5.Rise
  4:04
6.Remembering
  3:43
7.Hello
  5:40
8.One
  4:43
9.Fall
  4:07
10.Lie
  4:35
11.Satellite
  3:58
12.Contact
  4:31
   
19/10/2012
LP EMI 6242551 (EMI) / EAN 5099962425513
Montrer détailsÉcouter tout
LP 1:
1.Live
  4:11
2.Flow
  4:24
3.Brilliant
  4:22
4.Change
  4:30
5.Rise
  4:04
6.Remembering
  3:43
LP 2:
1.Hello
  5:40
2.One
  4:43
3.Fall
  4:07
4.Lie
  4:35
5.Satellite
  3:58
6.Contact
  4:31
Extras:
Gatefold Sleeve
Clear Vinyl
Artwork

   

Ultravox   Page d'artiste

Singles - Ultratop
TitreEntréeTopsem.
 
Albums - Ultratop
TitreEntréeTopsem.
Brilliant09/06/20121851
 

Reviews

Moyenne des notes: 5.33 (Reviews: 6)

WeePee
Member
*****
Eine 5 kann ich guten Gewissens vergeben.

LarkCGN
Member
*****
Habe nach der Vö noch einige Zeit gewartet, bis ich dieses Album angehört habe. Ich bin aber überaus positiv überrascht. Die Jungs ziehen die 80s-Schiene knallhart durch und das gefällt mir sehr gut. Verspielt, melodisch, stark!!!

Widmann1
Member
******
Wow, was für drei Reviews, was ist da noch sagen.
@Corner: Midge hat live Probleme bei den hohen Tönen, das stimmt.
aber bei der Tour 2010 war die Stimme nahezu perfekt.

Corner
Member
*****
Wer hätte das gedacht, dass man nach Revelation und Ingenuity (Currie hat einfach weitergemacht) jetzt noch ein Studioalbum mit Midge Ure in den Händen halten kann?

Und es ist zu allem Überfluss auch noch gelungen...

Ob Midge Ure's Stimme auch live zu überzeugen mag, wage ich zu bezweifeln. Er ist bekennender Melodyne-Fan. Das ist eine Nachbearbeitungs-Software für Gesang :-)

Aber: Besser so als gar nicht...

PS: Da haben sie meinen Favorite "Lie" in Hamburg doch tatsächlich in C-Dur statt in D-Dur gespielt...
Dernière édition: 13/06/2013 11:59

buguser
Member
******
Der ausführlichen Kritik von gate4free ist kaum etwas hinzuzufügen.

Ultravox zeigen der ergrauten Konkurrenz von Duran Duran, Alphaville etc., wie man Musik aus Überzeugung macht und lassen die 80er in altem, neuen Glanz erstrahlen. "Brilliant", "One" und "Satellite" sind echte Synthie-Pop-Perlen. Mit dem erhabenen, wie Phönix aus der Asche emporsteigenden Opener "Live" haben sich die alten Herren um Midge Ure sogar ein weiteres Denkmal gesetzt.

Abgesehen von Midges altersbedingt ab und zu verbraucht klingenden Stimme und einem etwas zu weit in den Vordergrund gerückentem Drum (insbesondere bei "Hello" und "Satellite") ein grandioses Spätwerk!
Dernière édition: 07/06/2012 17:21

gate4free
Member
*****
Knapp etwas über 25 Jahre (nicht 28 wie man fälschlicherweise fast überall liest) hat es gedauert, bis Ultravox erneut ein Album veröffentlichten - eine lange Zeit. Für musikalische Begriffe: eine Ewigkeit. Die Männer stehen inzwischen alle kurz vor der Pension. Trotzdem haben sie es nochmals gewagt, ein Album in Angriff zu nehmen. Doch ist das Teil nun so «Brilliant» wie der Titel suggeriert...?

Doch der Reihe nach: Zwölf Titel, alles Einzelwörter, das Cover wie gewohnt mehr als gewöhnungsbedürftig, aber das sagt ja alles noch nichts aus. Hören wir also einfach mal rein:

Der Opener «Life» beginnt genau dort wo U-VOX Ende 1986 aufgehört hat: es erinnert durch die unverbrauchte positive Ausstrahlung schlicht wesentlich mehr an «The Same Old Story» als an frühere düsterere Werke. Das wird für hartgesottene Ultravox-Fans der zweiten Stunde (ab 1980/81) nicht gerade eine gute Mitteilung sein. Für die Hardcore-Fans der früheren John Foxx Ära ist dieses Album eh nur eine Randbemerkung wert.

«Flow» erinnert dann von der Gitarrenarbeit her fast schon etwas an ältere Werke von Simple Minds.

«Brilliant» der Titelsong ist genau das, was man an einem typischen Ohrwurm der 80er liebte: etwas düster, sehr melodiös und eine wunderschöne Hook, bei der jedoch die damalige Stimmgewalt im höheren Gesangsbereich von Midge Ure nur ganz im Ansatz zu erkennen ist. Trotzdem ein wirkliches erstes Highlight des Albums.

«Change» ist dann erstmals etwas ruhiger mit schönem weichem Synthmelodiebogen. Ein Stück zum Träumen.

Wesentlich elektronischer geht's dann bei «Rise» weiter. Midge kommt hier erstmals etwas aus sich heraus - das Resultat ist zwiespältig - für mich etwas zu maschinell.

«Remembering» ist erneut ein sanftes Stück - etwas langweilig vielleicht und man hofft, dass endlich wieder etwas Schwung reinkommt...

«Hello» bringt zumindest wieder das geliebte Ultravox-Piano in den Vordergrund - der Song lebt davon, leider nur davon.

«One» beginn sehr vielversprechend mit ganz sanften Tönen. Lautstärkemässig der Tiefpunkt des Albums, qualitativ jedoch sehr schön gemacht - man fühlt sich wie auf Samt gebettet.

«Fall» steht dann doch etwas quer in der Landschaft. Kühle Klangteppiche und unterkühlte Vocals.

Mit «Lie» kommt endlich wieder Schwung in die Sache. Tolle Synths gepaart mit geschrammten Gitarrenriffs und den geliebten hohen Vocals von Midge Ure. Der Titel hat enorm viel Power unter der Haube und gefällt mir ganz gut.

Der zweitletzte Titel des Albums erinnert dann erstmals wieder an die etwas früheren Werke von Ure's Truppe - speziell die Songs auf dem 82/83 Album «Quartet» - spontan kommt mir hier «Serenade» in den Sinn. Obwohl «Satellite» doch wesentlich opulenter instrumentiert ist, aber auch hier fehlt das bekannte Geigenspiel nicht. Wunderbarer Song!

Den Abschluss macht dann «Contact» - erneut ein etwas unterkühlter und (zu) ruhiger Song.

Doch was bleibt nun gesamthaft hängen an «Brilliant»? Stilistisch gehört es bestimmt in die 80er Jahre, es kommen auch kaum aktuelle Synthesizerklänge zum Einsatz. Genau das macht jedoch den Reiz dieses Albums aus: Das Album hätte auch gut als Nachfolger des (leider gefloppten und meiner Meinung nach völlig unterschätzten!) U-Vox Werkes etwa im Jahr 1988 herausgebracht werden können.

Eingentlich ist es jedoch vollkommen egal, wo man das Album zeitlich einordnet. Es enthält einfach alle Ingredienzen, die man von Ultravox erwarten darf. Nicht mehr und nicht weniger. Wer auf mehr New Wave Elemente der früheren 80er hoffte, wird hier leider nicht bedient.

So knüpft es eher nahtlos an die etwas anspruchsvolleren und schwermütigeren Songs von U-Vox an und ist somit ganz klar ein Album zur Rückbesinnung auf stärkere musikalische Zeiten.
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