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BelgiŽ (Vlaanderen)

The Osmonds - Crazy Horses

Cover The Osmonds - Crazy Horses
LP
MGM 2315 123

Album

Jaar:1972
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Charts

In de landen:
de  Piek: 26 / Weken: 5
nl  Piek: 4 / Weken: 8

Tracks

1972
LP MGM 2315 123
Toon detailsAlles beluisteren
1.Hold Her Tight
3:18
2.Utah
2:20
3.Girl
3:38
4.What Could It Be
3:20
5.We All Fall Down
2:55
6.And You Love Me
3:40
7.Crazy Horses
  2:40
8.Life Is hard Enough Without Goodbyes
3:45
9.Hey Mr. Taxi
3:05
10.That's My Girl
  3:12
11.Julie
3:14
12.Big Finish
0:18
   

The Osmonds   Artiestenpagina

Singles - Ultratop
TitelBinnenkomstPiekWeken
Crazy Horses09/12/1972115
Down By The Lazy River31/03/1973411
Goin' Home07/07/19731311
Let Me In15/12/1973301
One Way Ticket To Anywhere15/12/1973147
Love Me For A Reason02/11/1974263
Having A Party12/04/1975203
 

Reviews

Puntengemiddelde: 3.5 (Reviews: 2)

rhayader
Member
****
Habe mir gerade das ganze Album nochmals reingezogen, weil mein Bewertungsschnitt aller Songs zwischen 3 und 4* liegt. Aber nun kann ich mit ruhigem Gewissen aufrunden. Das Album der Mormonen-Brüder ist wirklich gut gelungen. Sie präsentieren hier eine Mischung aus Glamrock und damals angesagtem Teeniepop. Mit 'Life Is Hard Enough Without Goodbyes' ist auch eine Bluesnummer dabei, die aber nur mäßig ausgefallen ist. Öfters werden Bläser eingesetzt, was den Songs mehr Pep verleiht.
Neben den beiden Hits 'Crazy Horses' und 'Hold Her Tight' gefällt mir insbesondere auch die hübsche Ballade 'And You Love Me So'.
Das Album erreichte Ende 1972 #9 in UK, #14 in USA und #26 in D.
Laatst gewijzigd: 11/03/2018 11:22
10/05/2008 19:04
Voyager2
Member
***
1970 war das große Jahr der Jackson 5, die in diesem Jahr in den USA einen Nummer 1 nach dem anderen landen konnten. Allerdings kamen Sigmind, Toriano, Jermaine, Marlon und Michael in Europa nicht so gut an, lediglich in England gelang ihnen einige Hits. Da lag es für die Prozenten auf der Hand, ein weißes Gegenstück für ein weißes Publikum auf die Beine zu stellen. Denn mit einer weißen Geschwistertruppe ließ sich weltweit wesentlich mehr Geld verdienen als mit farbigen Jungs. Erstes Ergebnis war die Partridge Family, die allerdings keine echte sondern eine Fernsehfamilie waren. Mit „I Think I Love You“ landete die Partridge Familie, deren Star David Cassidy war, im Herbst 1970 prompt eine Nummer 1. Zum gleichen Zeitpunkt wurden The Osmonds ins Rennen um die Publikumsgunst geschickt.
The Osmonds gab es als Musikgruppe bereits seit 1961. Der amerikanische Schlagersänger Andy Williams hatte die Brüdergruppe entdeckt und ließ sie regelmäßig in seinen Fernsehshows auftreten. Sie nahmen einige Platten auf, die sich aber nicht verkauften. Erst im Kielwasser des Erfolgs der Jackson 5 und der Partridge Family schlug ihre große Stunde. Wayne, Alan, Merrill, Jay und Donny kamen aus Utah und waren zwischen 13 und 24 Jahre alt. Gleich mit ihrer ersten Single „One Bad Apple“ landete sie einen Nummer 1 Hit in der amerikanischen Hitparade. Nun ging alles Schlag auf Schlag. Mit „Double Lovin“, „Yo Yo“, „Down By The Lazy River“ und „Hold Her Tight“ landeten sie Hit auf Hit. Auch in Europa wurde das (jugendliche) Publikum schnell auf die Jungs aufmerksam. Zeitweise waren sie in Europa erfolgreicher als in den Vereinigten Staaten. Den Anfang des Erfolges in Europa machte zur Jahreswende 1972/73 „Crazy Horses“. Dieses Stück steht im krassen Gegensatz zum Auftreten der Jungs: „Crazy Horses“ klingt rockig und leicht aufmüpfig, dagegen präsentierten sich die Jungs auf dem Cover sowie auf der Bühne und den Fernsehkameras recht brav und bieder. So simpel dieses Konzept auch gewesen sein mag, zu diesem Zeitpunkt kam man, sofern man sich für Pop- und Rockmusik interessierte, an den Osmonds nicht vorbei. Das ging soweit, daß selbst der damals musikalisch sehr progressiv ausgerichtete „Beatclub“ im November 1972 ein 45-minütiges Osmonds-Special sendete. Die internationale Teeniepresse tat ihr übriges hinzu, in dem sie jede Woche neben The Sweet, T. Rex und David Cassidy etwas über die Osmonds, speziell über Donny, zu berichten wußte (ob die Berichte der Wahrheit entsprachen oder nur den Phantasien der jeweiligen Autoren entsprungen waren, war den Lesern von „Bravo“ etc. eigentlich völlig egal).
Brav und bieder ist auch das Album „Crazy Horses“. Neben den beiden rockigen Hits „Hold Her Tight“ und „Crazy Horses“ fischen die Jungs eher in trüben Schlagergewässern. Man muß ihnen aber zugestehen, daß sie ihre Sache nicht schlecht gemacht haben. Alle 12 Stücke sind Eigenkompositionen (aus der Feder von Wayne, Alan und Merrill) und Alan taucht neben Rick Hall auch als Produzent auf. Wenn man sich einmal ihre Lieder mit denen anderer Teeniebands vergleicht, die zum größten Teil Material von bekannten Autoren zum Besten gaben, dann muß man den Osmond bescheinigen, daß sie ihr Material zum Teil besser ist und das sie ihre Sache doch sehr gut gemacht haben. Und wenn man das Material einmal mit dem der englischen Teeniebands der Jahre 1973-1977 und dem der sogenannten Boygroups ab den 90er Jahren vergleicht, dann ist das, was die Osmonds gemacht haben, schon außergewöhnlich gut.
Auf die einzelnen Titel von „Crazy Horses“ braucht man nicht näher einzugehen, sie bewegen sie sich zwischen bemüht rockig („Hold Her Tight“, „Crazy Horses“, „Life Is Hard Ebough Without Goodbyes“, „Hey Mr. Taxi“, „Julie“, „Utah“, „We All Fall Down“) und banaler Unterhaltungsmusik („Girl“, „And You Love Me“ und „That’s My Girl). Außer „Crazy Horses“, „Hold Her Tight“ und dem entzückenden „That’s My Girl“ bleibt kein Titel nachhaltig in Erinnerung.
Immerhin bietet das Album in der Gesamtsumme gesehen eine doch recht unterhaltsame Angelegenheit. Was nicht zuletzt daran liegt, daß die Jungs nicht nur gut spielen konnten sondern auch, daß sich Alan Osmond und Rick Hall bei der Produktion richtig Mühe gegeben haben (man beachte in den rockigen Stücken einmal die satten Bläsereinlagen). Musikhistorisch gesehen ist „Crazy Horses“ eine absolut belanglose Angelegenheit, als Zeitdokument, hinsichtlich der aufkommen Teenierock-Welle, die 1975 mit den Bay City Rollers und der damit verbundenen „Rollersmania“ ihren Höhepunkt erreichte, eine nicht uninteressante Sache.
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